Verantwortlicher Standardisierung

Compliance Manager (QM)
Herr Norbert Dellinger
Hermann-Hesse-Weg 16
28279 Bremen
Telefon: 0421-83 98 90 0
Mobil: 0176-10 06 37 51
E-Mail: nm.dellinger@gmx.de

1.) Ernennung von Personen mit Verantwortung für Schulung / Standardisierung von fliegendem Personal

In der Flugschule sind die Verantwortlichkeiten wie folgt festgelegt:
Verantwortlicher für die Ausbildung              (Head of Training)
Verantwortlicher Standardisierung                (Compliance Manager)
Definition:
Fliegerische Standardisierung bedeutet die Vereinheitlichung von Verfahren, die die Fluglehrer und Flugschüler bei der Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung und Auswertung des Flugbetriebes zu beachten und anzuwenden haben.
Durch die fliegerische Standardisierung werden Grundlagen geschaffen für die Überprüfung und Bewertung des fliegerischen Leistungsstandes nach einheitlichen Kriterien. Die Kriterien orientieren sich an den Bestimmungen der Verordnung EU-VO 1178/2011.

1.1      Eingangsausbildung

Vor Aufnahme der Ausbildung muss der Vereinsausbildungsleiter in die in den Handbüchern und Anweisungen des Ausbildungsbetriebes des DAeC LVN e.V. beschriebenen Prozesse und Verfahren eingewiesen sein. Diese Einweisung wird vom Vorstand und bisherigen Ausbildungsleiter durchgeführt. Die Einweisung ist schriftlich zu dokumentieren (Anhang 8) und mit einem fliegerischen Lebenslauf an die Geschäftsstelle zu senden. Die Einweisung durch den Verantwortlichen Standardisierung erfolgt spätestens auf dem nächsten Ausbildungsleitertreffen. Er weist alle Vereinsausbildungsleiter in die Verfahren zur Ausbildung bei der Flugschule ein. Die Vereinsausbildungsleiter wiederum vermitteln die Verfahren ihren Vereinsfluglehrern.

1.2      Auffrischungsausbildung

Die Standardisierungsausbildung innerhalb der Flugschule wird jährlich wiederholt und ist obligatorisch und Voraussetzung für die weitere Ausbildung im Verein. Bei Verhinderung hat der Vereinsausbildungsleiter für eine geeignete Vertretung (Fluglehrer) zu sorgen. Der Verantwortliche Standardisierung schult die Vereinsausbildungsleitern welche die geschulten Inhalte an die Vereinsfluglehrer weitergeben.
Die Anwesenheit bei den Standardisierungsmaßnahmen des Verbandes sind zu dokumentieren.

1.3      
Voraussetzungen und Aufgaben des Verantwortlichen Standardisierung
Im Folgenden werden die Rahmenbedingungen und Aufgaben des Verantwortlichen Standardisierung festgelegt:
Voraussetzung für die Wahrnehmung der Funktion als Verantwortlicher Standardisierung ist eine mindestens einjährige Zeit als Fluglehrer nach Ende der Phase mit eingeschränkten Rechten.
Zu den Aufgaben des Verantwortlichen Standardisierung gehören:
Beratung des Verantwortlichen Betriebsleiters und des Verbandsausbildungsleiter in Angelegenheiten der Standardisierung. Mitwirken bei der Verbesserung flugbetrieblicher Regelungen

  • Überwachung der Fluglehrerausbildung

  • Überwachung insbesondere der Fluglehrer mit eingeschränkten Rechten

  • Herausgabe von Nachrichten zur Standardisierung 
    Leiter des Ausschusses der Standardisierung

    1. Der Verantwortliche Standardisierung beruft einmal jährlich einen Ausschuss zur Standardisierung ein. Dieser besteht aus dem Verantwortlichen Betriebsleiter der Flugschule, dem Verantwortlichen Standardisierung und mindestens einem weiteren Fluglehrer der Flugschule. Der Ausschuss berät über Fragen zur Verbesserung von Verfahrensweisen, Regelungen und erarbeitet ggf. Änderungen zu diesem Handbuch.

    2. Die Aufgaben des Verantwortlichen Standardisierung werden auf Vereinsebene durch die Vereinsausbildungsleiter unterstützt. Sie nehmen regelmäßig an der Ausbildung teil und führen im Rahmen des Ausbildungsbetriebes, Ausbildungsflüge durch. Diese Ausbildungsflüge dienen der Feststellung des Leistungsstandes der Flugschüler und zur Feststellung der Anwendung der Verfahren des jeweiligen Lehrgangs.

    3. Der Verantwortliche Standardisierung überwacht in regelmäßigen Abständen die Gültigkeit der Lehrberechtigungen der Fluglehrer der Flugschule. Hierzu führt er geeignete Listen.
       

      1.4      Befähigungsnachweis / Schulungsflüge

      Sind bei Fluglehrern der Flugschule Berechtigungen abgelaufen oder aus anderen Gründen für das Lehrpersonal ein Befähigungsnachweis erforderlich, wird die Geschäftsstelle vom betroffenen Fluglehrer über das Ergebnis des Befähigungsnachweises unterrichtet, damit diese die Übersicht mit den jeweiligen Berechtigungen der Fluglehrer aktualisieren kann.

      1.5       Zulassung zur Ausbildung von Fluglehrern im Ausbildungsbetrieb. Bei    Anmeldung ist  Punkt 5.1.3 dieses BHB zu beachten.

      Möchte ein Lizenzinhaber bei der Flugschule Fluglehrer werden, führt der verantwortliche Vereinsausbildungsleiter mindestens einen Flug mit dem Bewerber durch, um sein fliegerisches Leistungsvermögen und seine didaktischen Fähigkeiten einschätzen zu können. Er teilt im Anschluss dem verantwortlichen Betriebsleiter seine Bewertung hinsichtlich der Eignung zur Ausbildung zum Fluglehrer bei der Flugschule mit. Weitere Voraussetzungen zur Zulassung der Tätigkeit des Bewerbers in der Flugschule sind nach Lizenzerhalt:

 

  • 250 Starts und Landungen und

  • 150 Flugstunden auf Segelflugzeugen,

  • die Nachweise der Startarten Winde- und Flugzeugschlepp, die Startwindenfahrerberechtigung und kumulativ 500 Streckenflugkilometer im Segelflug

  • Falls die Nachweise der Startwindenfahrerberechtigung und der Streckenflugkilometer nicht erbracht werden können, wird dem Bewerber im Regelfall der Zeitraum von einem Jahr eingeräumt um diese Berechtigung nachzuweisen. 


    1.6       Auswertung / Bewertung der Schulungen / Standardisierung

    Der verantwortliche Betriebsleiter überwacht die Einhaltung der Teilnahme an den Schulungen und setzt Vereinsausbildungsleiter, die an den Schulungen nicht teilgenommen haben, bis auf weiteres nicht mehr ein. Falls notwendig führt der Verantwortliche Standardisierung mit den betroffenen Vereinsausbildungsleiter einen Standardisierungsflug durch, um die Einhaltung der einheitlichen und hohen Standards in der Ausbildung bei der Flugschule zu gewährleisten.

Verantwortlicher Flugsicherheit

Safety Manager (SFM) 
Herr Jürgen Habel
Hainhölzer Straße 5
30159 Hannover
Telefon: 0511-60 10 60, 0511-60 67 603 (direkt)
Mobil: 0152-53 64 73 12
E-Mail: safetymanager@daec-lvn.de

 

 

  1. Flugsicherheit

    wird durch das Zusammenwirken aller personellen und organisatorischen Maßnahmen zur Durchführung eines sicheren Betriebes von Luftfahrzeugen sowie durch frühzeitiges Erkennen und Anzeigen von flugsicherheitsrelevanten Mängeln bzw. flugsicherheitsgefährdenden Störungen und durch schnelles Einleiten von Maßnahmen zur Behebung sichergestellt. In der Flugschule wird Flugsicherheit als Gesamtaufgabe verstanden, die durch Einbindung aller am Flugbetrieb beteiligten Personen umgesetzt wird.


    Die Aufgaben der Flugsicherheit in der Flugschule übernimmt der Verantwortliche für die Flugsicherheit (Safety Manager):                 

     

    Herr Jürgen Habel

    Er ist wie folgt erreichbar:

    Mobil: 0152-53 64 73 12
    Telefon: 0511-60 67 603
    E-Mail: safetymanager@daec-lvn.de

    Er wird vertreten durch den
    Verantwortlichen Standardisierung (QM):                

    Herr Norbert Dellinger

    Er ist wie folgt erreichbar:                                          

    Mobil: 0176-10 06 37 51
    Telefon: 0421-83 98 90 0
    E-Mail: nm.dellinger@gmx.de

  2. Flugsicherheit umfasst alle Bedingungen

    unter denen der Flugbetrieb durchgeführt wird, so dass eine Gefährdung von Mensch und Umwelt sowie Beschädigung oder Verlust von Material auf ein Minimum reduziert wird.

  3. Bodensicherheit

    ist ein Teilbereich der Flugsicherheit und umfasst alle am Boden zu treffenden Maßnahmen, sofern diese unmittelbaren Einfluss auf den Flugbetrieb haben.

  4. Ein Sicherheitsmanagementsystem

    muss grundsätzlich die bestehenden Betriebsverfahren in der Organisation hinsichtlich der Auswirkungen auf die Flugsicherheit bewerten, ein Verfahren beschreiben wie die Organisation auf sicherheitsrelevante Ereignisse reagiert und ein Bewertungssystem beschreiben, mit dem die Maßnahmen mit Blick auf ihre Verbesserung der Flugsicherheit gesehen werden. Das Flugsicherheitsmanagementsystem der Flugschule besteht aus der Beschreibung der Verfahren und Meldewege.

  5. Beschreibung der Verfahren im Bereich der Flugsicherheit:

    Hierzu gehören die Beschreibung der Verfahren bei denen eine    besondere Gefährdung besteht (Beispiel: Schleppvorgänge, Betankung, Demonstration von besonderen Flugzuständen, Handhabung der Klarlisten, Alleinflüge, besondere Gefahrenmomente in der Platzrunde (Kreuzender Flugverkehr)

     

 

    1. Eine Beschreibung der Meldeverfahren im Bereich der Flugsicherheit (Mail, anonyme Berichte, Meldezettel, Vordrucke etc.).

    2. Eine Beschreibung der Auswertung von Meldungen sowie der Nachverfolgung eingeleiteter Gegenmaßnahmen sowie ein System zur Bewertung des Erfolgs.

    3. Die Beschreibung des Verfahrens wie die Organisation auf ein aufgetretenes/gemeldetes Ereignis reagiert. Hier ist die Besprechung zur Problemlösung mit einer Expertengruppe, die anschließende Beratung des verantwortlichen Betriebsleiters (falls nicht in Personalunion wahrgenommen), die Festlegung geeigneter Maßnahmen und die Bewertung der Maßnahmen bis zum Abschluss des Problems zu beschreiben.

 

 

  1. Der Verantwortliche Flugsicherheit

    sammelt alle Störungen, Unfälle, etc. zur Auswertung und ggf. Abstellung bzw. Einleitung alternativer Verfahren in Verbindung mit dem HT.

     

  2. Der Verantwortliche Flugsicherheit

    stellt die Aktualität der entsprechenden Teile des SMS sicher. Er sorgt dafür, dass Möglichkeiten zur Meldung von Zwischenfällen / Ereignissen bestehen. Die jährliche Belehrung wird zusammengelegt mit der jährlichen Standardisierung mit den Vereinsausbildungsleitern.

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